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Frisch erschienen

95 gute Gründe evangelisch zu sein

Buchcover mit abstraktem Farbverlauf von Blaugrün unten links zu Gelbgrün oben rechts. Oben steht der Name „Georg Schwikart“. Darunter sind Titel und Zahl typografisch hervorgehoben: „95 gute Gründe evangelisch zu sein“. Die große „95“ ist weiß, „gute Gründe“ gelb und „evangelisch zu sein“ violett. Eine schräge weiße Linie dient als dekoratives Element. Unten links befindet sich das kleine weiße Logo des Verlags.

95 gute Gründe evangelisch zu sein
Evangelische Verlagsanstalt (EVA)

Dieses Buch ist eine Selbstvergewisserung für Protestanten, lädt aber ebenso dazu ein, diese Spezies näher kennenzulernen. Evangelisch zu sein unterscheidet sich in großen und kleinen Dingen von anderen Bekenntnissen. Die Stichworte sind – bunt gemischt – zum Beispiel: Bibel für alle, Frauen im Amt, Der Adventskranz, Martin Luther King, Die Losungen, Posaunenchöre, Entmythologisierung, 7 Wochen Ohne, Feministische Theologie, Johann Sebastian Bach, Danke für diesen guten Morgen, Pioniere der Ökumene, Das protestantische Prinzip, Händereichen nach dem Gottesdienst, Taizé, Das Beffchen, Brot für die Welt, Kirchenkaffee, Allein aus Gnade – und viele Themen mehr.

In kurzen Kapiteln erklärt der Autor leicht verständlich und unterhaltsam evangelische Einsichten, Eigentümlichkeiten und Errungenschaften, von denen einige längst von anderen Glaubensgemeinschaften, aber auch der modernen westlichen Gesellschaft generell übernommen worden sind. Evangelisch ist mehr als eine Konfession: Es ist eine eigene Art zu glauben, zu leben und Kirche zu sein.

Evangelische Verlagsanstalt Leipzig
208 Seiten
ISBN 978-3-374-08118-9
18 Euro

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Erste Rezension von Joachim Rott in PROtestant 87

Heilige Unübersichtlichkeit
Evangelische Christen fragen bisweilen: Was ist eigentlich das Typische an ihrer Kirche? Was macht den Unterschied? Lohnt es sich, noch dabei zu bleiben? Wenn es um den eigenen Glauben geht, scheint es eine evangelische Sprachlosigkeit zu geben. Hier setzt der Autor an: Es sind nicht 95 Thesen, die er verkündet, viel-mehr 95 „gute Gründe evangelisch zu sein“, mit denen er dem Leser „große Themen und kleine Be-sonderheiten“ aus Geschichte und Gegenwart evangelischer Theologie und kirchlicher Glaubens-praxis vorstellt.
Von Schleiermacher über Barth bis Sölle, feministische Theologie, Brot für die Welt, Kirchentag, Herrnhuter Sterne, synodales Prinzip, Diakonie, Entmythologisierung, Bach, um nur einige der 95 „guten Gründe evangelisch zu sein“ nennen. Sie zeichnen ein Panorama der „heiligen Unübersichtlichkeit“ des Protestantismus. Zugleich bezeugen sie evangelische Freiheit und Vielfalt, die in dem lesenswerten Band prägnant und zum Glauben ermutigend dargestellt sind. Zum Schluss hat der Autor auch eine gute ökumenische Nachricht: Vieles ist längst Allgemeingut der ganzen Christenheit geworden. Dabei lässt der Verfasser den Leser nicht im Unklaren über das ureigene evangelische Profil.

 

Geh, dein Glaube hat dir geholfen

Buchcover mit Titel und Untertitel: Geh dein Glaube hat dir geholfen - was mir Kraft gibt in diesen ZeitenIm Hintergrund ein orange-gelber Wirbel

Geh, dein Glaube hat dir geholfen – was mir Kraft gibt in diesen Zeiten
55 inspirierende Antwort

Was mir KRAFT gibt in diesen Zeiten
55 inspirierende Antworten

»Menschen wie du und ich, bekannte und unbekannte, Frauen, Männer,
Glaubende und Zweifelnde erzählen, was sie um- und antreibt.
Was sie getragen hat, als ….
Was ihnen Kraft gibt, wenn …
Was sie trägt, obwohl …«

Ehrliche und ungeschminkte Antworten, prägnant, ohne viele Worte, Zeugnisse, Erlebnisse, so unterschiedlich, wie wir Menschen sind. Die Mutmacher-Texte laden ein, nach den eigenen Kraftquellen zu schürfen und sie neu »sprudeln zu lassen in den zahllosen oft zitierten kollektiven wie persönlichen »Herausforderungen«.

Verlag Neue Stadt

144 Seiten, Taschenbuch
€ 16,00

In der Rezension auf „Theology.de“, dem Webportal für Kirche und Theologie, heißt es abschließend:

So dürfte Geh, dein Glaube hat dir geholfen ein wohltuendes Buch sein: nicht laut, nicht pathetisch, sondern ermutigend und alltagsnah. Wer kurze, aufrichtige Texte schätzt, die Mut machen und zum eigenen Nachdenken anregen, wird diesen Band mit Gewinn lesen.

NEU im Januar 2026

Entdecke die Religionen der Welt: Was du wissen willst

Cover: Bunte Grafiken von allerhand religiösen Figuren wie Buddha-Statue, Moschee, Altar, chinesischer Drache. Darunter tanzende Kinder, die sich an den Händen halten.

Wimmelbuch: Entdecke die Religionen der Welt – was du wissen willst

Entdecken, Staunen, Verstehen. Für Kinder ab 6 Jahren: Dieses spannende Wimmelbuch stellt die fünf großen Weltreligionen Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam gleichberechtigt vor. Zu jeder Religion gibt es ein Wimmelbild, in dem kleine Elemente entdeckt werden können, sowie einen kindgerechten Steckbrief, der die wichtigsten Informationen leicht verständlich zusammenfasst.

32 Seiten, fester Einband
ISBN 978-3766638823
Butzon & Bercker
€ 16,00

 

 

 

NEU im Herbst 2025

weißer Titel und Autorenname auf hellgrünem und hellblauen Hintergrund

Vom Vater im Himmel und Vätern auf Erden (Steyler Verlag 2025)

Vom Vater im Himmel und Vätern auf Erden

Suchbewegungen: Mit Gott Zigarren rauchen und über das Thema Vater diskutieren. Über Vaterrollen in Geschichte und Gegenwart nachdenken. Bitteren und wohltuenden Berichten über reale Väter lauschen. Das eigene Vatersein kritisch betrachten. Gottesbilder in Bibel und Weltreligionen betrachten. Spuren des eigenen Vaters folgen, den er nie bewusst kennenlernen konnte … Der Autor erkundet in seinen Streifzügen das existentielle Phänomen Vater – es prägt uns alle.

Steyler Verlag 2025
120 Seiten, Taschenbuch
€ 12,00

 

Im Februar 2025: Gott in Rom begegnen

2-Minuten-VIDEO

Rom lässt Georg Schwikart nicht mehr los. Den evangelischen Pfarrer und geborenen Katholiken (das ist für dieses Buch nicht ganz unwichtig) zieht es immer wieder in diese Stadt. Und selbst, wenn er der Stadt im Laufe eines Besuchs überdrüssig wird – zu viele Menschen, zu viel Lärm, zu viel Dreck, zu viel Schönheit – kann er doch fast schon beglückt sagen: „Der nächste Flug nach Rom ist schon gebucht.“ Warum das so ist, erfährt, wer Schwikart auf seinen Streifzügen durch Rom begleitet. Dabei steuert er zwar römische Sehenswürdigkeiten an, doch die spielen hier nicht die Hauptrolle. Wichtiger sind die Beobachtungen und Begegnungen, die sich unterwegs ergeben. Zum Beispiel die Sache mit der Monstranz. Nach einer Messe in Il Gesù, der Hauptkirche der Jesuiten in Rom, wird das Allerheiligste in einer Monstranz zur Anbetung ausgesetzt. „Ich trage den Leib des Herrn in meinem Leib“, sinniert Schwikart vor dem Allerheiligsten. „Ich selbst bin zu einer lebendigen Monstranz geworden, aus Fleisch und Blut. Was zeige ich der Welt? Dass mich das göttliche Geheimnis erfüllt?“ Das Pantheon, die antike Kirche im Herzen Roms, die aus einer einzigen weiten Kuppel besteht und oben nicht geschlossen ist, sieht er als Sinnbild für die Ungreifbarkeit Gottes. Dort sei das Wichtigste das, was nicht da ist. „Kein Kunstwerk. Keine Worte. Durch die Jahrtausende dient es als Sinnbild dafür, dass das Entscheidende nicht gezeigt oder gesagt werden kann.“ Das Besondere an Schwikarts Perspektive auf Rom ist sein Blick auf die Stadt als geborener Katholik, der nach heftigem Streit mit dem Kölner Erzbischof zum Protestantismus konvertierte. Er hat das Katholische nicht einfach abgeschüttelt (wenn das überhaupt geht), sondern um den Protestantismus erweitert und schreibt in wohltuend ökumenischem Geist. Früher oder später landet der Autor auf einen Espresso oder Cappuccino in einer Bar oder in einem der vielen römischen Gasthäuser. Essen ist für ihn nicht nur eine Notwendigkeit, sondern gehört zum Erlebnis Rom unbedingt dazu. Es dient auch der Entschleunigung, um die vielen Eindrücke aus der Stadt zu verarbeiten – und setzt der römischen Hektik etwas entgegen, die zur DNA dieser Stadt gehört. Mit seinen Streifzügen vermittelt Schwikart, dass Rom nur kennenlernt, wer auch die Stadt und das Leben zwischen den Sehenswürdigkeiten wahrnimmt, sich auf einen Espresso an eine Piazza setzt und den Leuten zuguckt, die vorbeiströmen. Möglichst viele Sehenswürdigkeiten in möglichst kurzer Zeit mitzunehmen, bedeutet dagegen, Rom zu verpassen. Als Reiseführer zu den Sehenswürdigkeiten Roms ist das Buch deshalb gänzlich ungeeignet, als geistlicher Begleiter für einen Besuch in der Ewigen Stadt, gerade im Heiligen Jahr 2025, gehört es aber unbedingt in die Hand einer*es jeden Reisenden.

Borromäusverein

Neu im Frühjahr 2025

Das Leben stellt dir Fragen

Antworten aus den Religionen und Kulturen der Welt

Das Orientierungsbuch für Sinnsucher*innen

Woher kommen wir? Wer sind wir? Was ist unsere größte Sehnsucht? Was gibt unserem Leben Kraft? Was erwartet uns nach dem Tod?
Georg Schwikart findet Antworten auf die großen Menschheitsfragen nach Ursprung und Ausrichtung, den Zielen und dem Sinn des Lebens in den Religionen der Welt und den Weisheitslehren der Kulturen. Ob im Alten Ägypten oder bei den indigenen Völkern der Gegenwart, ob in den Weltreligionen oder den großen Traditionen der Philosophie: Überall haben Menschen ihre Erfahrung und ihr Wissen in Worten bewahrt, die zeitlos sind und jeden Menschen auf der Suche nach Orientierung, Glück und Zufriedenheit inspirieren können.
Die Fragen und Themen stammen direkt aus dem Lebensalltag der Menschen – die Antworten aus der ganzen Welt.

Gütersloher Verlagshaus 2025
320 Seiten, Hardcover mit Lesebändchen
€ 22,00

 

Cover: Fröhliche gezeichnete Kindergesichter auf hellem Hintergrund

Lass uns die Weltreligionen entdecken, Butzon & Bercker 2025

Lass uns die Weltreligionen entdecken

Kindgerechtes Wissen zu den Religionen der Welt. Mit Auszügen aus den heiligen Schriften.
Für Kinder ab 8 Jahren

Völlig neugestaltetes Relaunch des Buches „Viele Farben hat der Himmel. Religionen unserer Welt“ von 2004

Butzon & Bercker 2025
140 Seiten, Hardcover mit Lesebändchen, durchgehend vierfarbig
€ 14,00

Neu im Herbst 2024

 

Gott in Rom begegnen

Bezauberndes und Alltägliches in der Ewigen Stadt

CoverGott in Rom begegnen Bezauberndes und Alltägliches in der Ewigen

echter Verlag 2024

Drei Buchstaben stehen für große Geschichte und tausend Geschichten: Rom! Das Wort allein – eine Verheißung. Ein Name, der große Erwartungen weckt. Georg Schwikart lädt ein, ihn auf seinen Spaziergängen durch die ewige Stadt zu begleiten. Alles weist dort über sich selbst hinaus: Gott spricht zu ihm in der Bar, er feiert das Abendmahl mit Zucchiniblüten und erfährt seinen Schöpfer im Sakrament der Zigarre. Er will durch die Bilder hindurchsehen und fragt sich, was ihm der Mund der Wahrheit sagt. Nicht römisch, aber doch katholisch sein, sich als lebendige Monstranz verstehen, in der Mohnblume ein Symbol für Gott erkennen – das alles kann man an diesem besonderen Ort erleben. Genuss und Gebet verschmelzen zum einzigartigen Rom-Gefühl. Die Wege durch die Stadt werden zur Reise nach innen und geben Kraft für die Pilgerfahrt des Glaubens, ob in Italien oder zu Hause.

Echter Verlag 2024
168 Seiten
12 x 20 cm. Broschur, mit vielen schwarz-weiß Fotos von Norbert Knecht
€ 19,90
ISBN 978-3-429-06736-6

Leserstimmen

Mit einer Mischung aus Freude und Sehnsucht bin ich Ihnen erst lesend und dann auch gedanklich durch das geordnete Chaos gefolgt, dabei Neues entdeckt und Altes wiedererkannt. Sie beschreiben römische Alltäglichkeiten und würzen  diese mit theologischen und philosophischen Bemerkungen aus katholischer und evangelischer Sicht. Das Eintauchen in Ihr neues Buch ist  wie Gottesdienst mit auserlesenen Predigten, die man immer wieder hören kann.

Bernd Henkel, Bonn

Ein wundervolles Buch

Passend zum Heiligen Jahr 2025 ist Georg Schwikart mit diesem Buch eine wundervolle ROM-Lektüre entstanden. Sehr unterhaltsam beschreibt er seine Liebe zu dieser Stadt in Alltagsbegegnungen einerseits und tiefen spirituellen Erfahrungen andererseits. Und bevor er den Leser oder die Leserin zu sehr in theologische Gedankengänge verstrickt, geht Schwikart lieber in eine Trattoria und verführt zu kulinarischen Genüssen der römischen Küche. Ist das ein Genussbuch oder eine „Kursbuch“ für Sinn-Sucher? Es ist beides. Stellenweise läuft einem das Wasser im Munde zusammen, dann wiederum kommt man dem Autor in seinen ganz persönlichen Gedankengängen wieder sehr nah und man sieht sich selbst mit eben jenen Fragen des Lebens konfrontiert. Unbedingt lesenswert – nicht nur aber ganz besonders für Rom-Liebhaber*innen.

Frank Greubel